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Die POSITIVE Seite

Es gibt auch gute Nachrichten: Positive Entwicklungen, sinnvolle Aktionen und Informationen, die andere und uns motivieren. Auf dieser Seite stellen wir sie vor.
"Kultur ist das Vergnügen, die Welt zu verändern" - Bertolt Brecht

Mittwoch, 5. Oktober 2016
ReGen-Village: Das Dorf der Zukunft

In Almere in den Niederlanden wird an dem ersten Dorf gebaut, das sich komplett selbst versorgt. Das sogenannte ReGen-Village soll in den Bereichen Nahrungsmittel-, Wasser- und Energieversorgung und natürlich Müllentsorgung komplett versorgungsunabhängig und Ende 2017 bezugsfertig sein. - Die Macher: www.regenvillages.com
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Sonntag, 25. September 2016
Wälder und Gelder

Immer wieder heißt es, die Menschheit zerstöre zwangsläufig die Natur, weil die Menschen "von Natur aus" zerstörerisch mit ihrer Umwelt umgehen. Ganz so einfach ist es natürlich nicht. Denn viele indigene Gemeinschaften gingen sehr verantwortungsvoll mit ihrer Umwelt um, so zum Beispiel die Ureinwohner von British Columbia, das an der waldreichen kanadischen Westküste liegt. Die "First Nations", wie die indigenen Gemeinschaften Kanadas genannt werden, haben im Verlauf von 13.000 Jahren nicht nur die dortigen Wälder geschont, sondern sogar deren Qualität verbessert. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die im Fachmagazin "Nature" erschienen ist ... Nicht nur die First Nations, sondern auch die indigenen Gemeinschaften auf dem Gebiet der heutigen USA gingen meist sehr sorgsam mit ihrer Umwelt um ... Profitstreben jedenfalls war diesen Gemeinschaften fremd. Dass indigene Gemeinschaften durch Landnutzung ihre Umweltbedingungen verbessern können, zeigt auch die jahrhundertelange Kultivierung der "Terra Preta" in Lateinamerika und Afrika. Die "Terra Preta" ist ein äußerst fruchtbarer, bis zu 2 Meter dicker Boden, der durch die stete Zugabe z.B. von Asche, Biomasse und Kohlenstoff entsteht ... Das Anthropozän bringt also nicht zwangsläufig Zerstörung über die Welt - doch sie kam mit den ersten europäischen Siedlern: Sie lynchten Millionen Ureinwohner, rotteten die Bisons aus und privatisierten das Land. (Das Wort "privat" kommt vom lateinischen "privare", was so viel heißt wie berauben, entziehen, vorenthalten.) Anschließend fielen die nordamerikanischen Wälder der Brandrodung und dem Kahlschlag zum Opfer, was eine enorme Desertifikation mit sich brachte. Der heutige Wassermangel in Kalifornien und anderen US-Bundesstaaten zeugt noch heute davon, dass die "Pioniere der USA" etliche wasserbindende Wälder und damit fruchtbare Böden vernichtet haben.
Der ganze Artikel: Bitte Überschrift anklicken.

Mittwoch, 21. Oktober 2015
Öko-Zement für den Weltmarkt

Sancti Spiritus, Kuba. In der kubanischen Zementfabrik Siguaney, etwa 350 Kilometer östlich von Havanna, wird seit mehr als zwei Jahren ein neuer klimafreundlicher Zement, der Limestone Calcinated Clay Cement (LC3), hergestellt. Nun ist man startklar für den Weltmarkt. Das Produkt wurde Zusammenarbeit mit der kubanischen Universität Marta Abreu von Las Villas, der Polytechnischen Universität von Lausanne (Schweiz) und des Indian Institute of Technology entwickelt.
Durch den hohen Energieverbrauch werden bei der Produktion einer herkömmlichen Tonne Zement 800 Kilogramm CO2 freigesetzt. Zement und daraus hergestellter Beton tragen damit etwa acht Prozent zum weltweiten CO2-Ausstoss bei.
Bei der Herstellung von LC3 wird der bisher verwendete und äußerst energieintensiv gebrannte Kalk durch Tonerde und gemahlenem Kalk ersetzt. Dadurch kann der CO2-Ausstoß um zwischen 20 bis 30 Prozent reduziert werden, erklärt Dr. Fernando Martirena Hernandez, Koordinator des LC3-Projekts in Kuba. Der Öko-Zement erreicht sogar bessere Eigenschaften als der übliche Portlandzement. Chemische Reaktionen zwischen Ton und Kalk sorgen dafür, dass die Zementpaste weniger porös und damit stärker ist. Darüber hinaus kann die neue Mischung sehr leicht in den bestehenden Produktionslinien hergestellt werden.
Bereits im August 2013 wurden im kurz nach der kubanischen Revolution errichteten Zementwerk von Sancti Spiritus versuchsweise rund 300 Tonnen LC3-Zement, hydraulische Fliesen und anderes Mauerwerk produziert. Die Produktionskosten liegen um 28 Prozent unter denen von herkömmlichem Zement, was bedeutet, dass auf dieser Anlage pro Tonne 38 US-Dollar eingespart werden.
Im weiteren Verlauf des Projekts konnte die industrielle Öko-Zementproduktion auch in Indien mit sehr zufriedenstellenden Ergebnissen eingeführt werden und soll nun auf China und Brasilien ausgeweitet werden. In den drei Ländern werden 84 Prozent des weltweiten Zements hergestellt. Würde man dort auch nur zu einem Drittel auf das LC3-Verfahren umstellen, könnte in einem Jahr soviel CO2 eingespart werden, wie es ganz Großbritannien ausstößt. Das Zentrum für Forschung und Entwicklung von Strukturen und Materialien (ICW) in Santa Clara erhielt für das Projekt den kubanischen Nationalpreis der Akademie der Wissenschaften.
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Quelle: cibercuba.com

Samstag, 27. Juni 2015
Der Mix macht's

Monokulturen bringen weniger Biomasse: Im Mixanbau gedeihen Pflanzen üppiger als in Monokultur. Sie bringen mehr Wurzelmasse und Heu auf die Waage, sagen Zürcher Umweltökologen. Quelle und 5,5-Minuten-Video: Bitte Überschrift anklicken.

Freitag, 8. Mai 2015
Nahrungsmittel für die Stadt

Urban Farming könnte das Ernährungsproblem großer Städte lösen, sagen Ernährungsexperten - am besten in vertikalem Anbau.
„Das Verfahren punktet mit sparsamem Wasserverbrauch. Um ein Kilo Gemüse zu erzeugen, seien nur 12 Liter Wasser nötig, statt der 400 in der herkömmlichen Landwirtschaft, so die Anhänger des Urban farming. Es könne 15 bis 20 mal mehr produziert werden als unter herkömmlichen Freilandbedingungen. Je nach Pflanzenart und pH-Wert im Wasser werden Nährstoffgehalte, Belüftung und integrierte Heizung an den Wurzeln eingestellt. Die Pflanze saugt so viel an, wie sie braucht. Zur Bekämpfung von Blattläusen werden jede Woche 30.000 Marienkäfer ausgesetzt, welche die Läuse vertilgen. Was man oben anbaut und erntet, wird wenige Stunden später unten im Laden verkauft. Die Kunden sind mit Frische und Geschmack sehr zufrieden. Die Produkte, deren Wurzeln nie Erde gesehen haben, dürfen zwar kein Bio-Label tragen, dafür sind die Preise auf Bio-Niveau.“
Aber:
„Ein wirtschaftlicher Wandel hin zu konsequent nachhaltigem Produzieren und Konsumieren spart nicht nur Treibhausgase und Energie, sondern würde auch mehr Menschen ernähren, Und das setzt ein Umdenken in Bezug auf die eigene Lebensweise und Konsumhaltung voraus.“
Quelle und Bericht: Bitte Überschrift anklicken.

Freitag, 20. März 2015
Zentralrats der Asozialen in Deutschland (ZAiD) – Ein Kunstprojekt

Aufruf des Zentralrats der Asozialen in Deutschland (ZAiD) – Ein Kunstprojekt: 70 Jahre nach dem offiziellen Ende des Nationalsozialismus findet die Opfergruppe der »Asozialen « (von den Nazis mit dem Schwarzen Winkel markiert) keine Anerkennung ihrer Verfolgungsgeschichte oder gar finanzielle Entschädigung. Die Stigmatisierung von Menschen, die keiner regelmäßigen Arbeit nachgehen, obdachlos oder mit verschiedenen Begründungen an den Rand der Gesellschaft gedrängt sind, ist Alltag in Deutschland und Europa. Im März 2015 gründet sich in Hamburg der Zentralrat der Asozialen in Deutschland. „Wir gedenken der Toten. Wir sind die Lobby. Wir sind lebendig“, sagt Tucké Royale, der Erste Sprecher des Zentralrats, und erklärt damit die Geburt der sozialen Plastik des ZAiDs für und mit Ausgegrenzten.
Der Künstler Tucké Royale hat sich zum Ersten Sprecher des Zentralrats der Asozialen in Deutschland ernannt: „Es gibt nach über 70 Jahren einfach immer noch keine bundesweite Interessenvertretung der zur NS-Zeit als asozial Verfolgten. Wir gründen den Zentralrat der Asozialen in Deutschland (ZAiD) als Kunstprojekt, weil das derzeit die einzige Möglichkeit ist, Realitäten schneller zu verändern. Wir sagen: ‚Niemand ist asozial, vergesst die Asozialen nicht‘. Und genau in diesem Spannungsfeld arbeiten wir. Es muss klar werden, dass die Bezeichnung eine politische Konstruktion ist. Statt ‚asozial‘ wurde auch ‚arbeitsscheu‘ verwendet, das ist genauso schwierig. Dieser Sprachgebrauch führt zu einer ganz merkwürdigen Quasi-Legitimierung der Verfolgung, man selbst ertappt sich beim Lesen dabei, dass man die Verfolgungsgründe nachvollziehbar findet. Gleichzeitig dürfen wir nicht vergessen, dass es Leute gab, die unter dieser Bezeichnung deportiert, sterilisiert, zu Zwangsarbeit verpflichtet und umgebracht wurden. Daher finde ich es legitim, dieses Wort vorübergehend und erinnernd zu verwenden, bevor diese Opfergruppe ganz vergessen wird. Damals wie heute wird erwartet, dass man Arbeit hat, oder zumindest signalisiert, dass man zum Arbeiten bereit ist, um seinen Teil zur Gemeinschaft beizutragen, und das unter Strafandrohung. In den Jobcentern wird Hartz-IV-Bedürftigen quasi unter Generalverdacht gesagt, machen Sie keinen Mist mit dem Geld und versuchen Sie nicht, zu betrügen, sonst werden die Leistungen gestrichen. Es ist auch immer noch so, dass bestimmte, unterprivilegierte Existenzen im Stadtbild nicht erscheinen dürfen. Es gibt eine Kontinuität des entsolidarisierten Blicks auf Leute, die in prekären Umständen oder sozialen Unterschichten leben.“
Quellen, Webseiten und Video:
https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/ich-bin-nur-der-gastgeber
http://zentralrat-der-asozialen.de/pressemitteilung/
http://zentralrat-der-asozialen.de/
https://www.facebook.com/pages/Zentralrat-der-Asozialen-in-Deutschland-ZAiD/377718805743863
https://www.youtube.com/channel/UC4tqJx1oJNiifWmzu5ingLA
http://www.kampnagel.de/de/programm/feierliche-einweihung-des-zentralrats-der-asozialen-in-deutschland/

Donnerstag, 5. Februar 2015
Wie ein Staat seine Obdachlosigkeit bekämpft

„Utah: Noch 2015 wird der US-Bundesstaat seinen letzten chronischen Fall von Obdachlosigkeit beenden. Die Housing-First-Strategy macht es möglich. ausgerechnet in Salt Lake City, einer traditionellen Hochburg der Republikanischen Partei, hatte man das Problem der steigenden Obdachlosigkeit erkannt. Bereits zwei Jahre bevor die Finanzkrise hunderttausende Amerikaner ihr Zuhause kostete, entwickelte der kleine Staat die Housing-First-Strategy. Mithilfe dieses Programmes sollten entgegen vieler bisherigen Versuche rund um den Globus Obdachlose mit Wohnungen versorgt werden - und zwar bedingungslos. Kein Entzug, kein Einkommen und auch keine Eigeninitiative sollte Voraussetzung sein. Mensch sein reicht völlig aus. Kann so etwas funktionieren? Sicher waren sich Pendleton und seine Leute anfangs nicht. Trotzdem starteten sie 2005 einen Anlauf, fingen mit 17 chronischen Fällen von Obdachlosen an und ernteten 22 Monate später, was sie säten: Kein einziger der Unterstützten landete wieder auf der Straße. Die meisten fanden Arbeit, einige gar in ihr altes Leben zurück.“
Quelle und der ganze Bericht: Bitte Überschrift anklicken.

Dienstag, 6. Januar 2015
Alternativlos? Gibt es nicht.

FUTURZWEI Zukunftsalmanach 2015/16 – Geschichten vom guten Umgang mit der Welt. Harald Welzers Stiftung Futurzwei hat einen neuen Zukunftsalmanach veröffentlicht. Ökonomen jubeln, weil billiges Öl die Produktion der Industrie, den Konsum der Verbraucher und damit das Wachstum der Wirtschaft anzuheizen verspricht. Und inmitten dieser Gemengelage erscheint ein Band, der den Weg weisen will in eine „enkeltaugliche Zukunft“, abgekoppelt vom klimaschädlichen Verbrauch endlicher Ressourcen und geprägt von intakten, nachbarschaftlichen Gemeinschaften von Menschen, die ihre Güter miteinander teilen. 82 „Geschichten des Gelingens“ versammelt der Almanach, und selten war es nötiger, sie zu erzählen und sie zu lesen.
Alternativlos? Gibt es nicht. Der zweite FUTURZWEI-Zukunftsalmanach erzählt in 83 Geschichten von gelebten Gegenentwürfen zur Leitkultur des Wachstums und der Verschwendung. Das Schwerpunktthema ist Material – es geht um Rohstoffgewinnung und Güterproduktion, um Hyperkonsum und Abfall. Der Blick richtet sich auf das Politische und wie immer ins FUTURZWEI: Werden wir für ein Weniger an Stoff, Konsum und Ungerechtigkeit bereit gewesen sein? Fünf Schriftsteller erzählen, wie in naher Zukunft mit Rohstoffen und Konsumprodukten umgegangen werden könnte.
Fischer Verlage, € 16,99, ISBN: 978-3-596-03049-1

Montag, 22. Dezember 2014
Alternative "Aquaponik-Farm"

„In Berlin entsteht derzeit Europas größte innerstädtische Aquaponik-Farm. In der 1.800 Quadratmeter großen Anlage plant das Startup ECF pro Jahr rund 25 Tonnen Fisch und 35 Tonnen Gemüse zu produzieren. Die Farm steht nach fast zehnmonatiger Bauzeit kurz vor der Inbetriebnahme. Ab Anfang 2015 soll die erste Ware mittels Direkt-Vertriebsmodell an Endverbraucher und Gastronomen gehen. Eine Aquaponikfarm verbindet Fischzucht mit Gemüseanbau: Die Stoffwechselprodukte der Fische werden in einem Biofilter zu Pflanzendünger umgewandelt. Das Wasser aus dem Fischkreislauf wird ein zweites Mal für die Pflanzen verwendet. Das in der Farm eingesetzte Aquaponiksystem wurde vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) in Berlin entwickelt. Dies ermöglicht laut den Entwicklern eine klimaschonende Produktion von Gemüse und Fisch und eine CO2 reduzierte Gesamtbilanz im Produktionsprozess … Die Produkte werden dem Verbraucher in der Hauptstadt tagesfrisch angeboten, durch den Wegfall weiter Transportwege und Kühlketten. Die Produktion mitten in Berlin soll Ökologie, Tiergesundheit und Verbraucherschutz vereinen.“
Das Unternehmen fördert den Aufbau von Aquaponik-Farmen.
Quelle und Bericht: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/12/22/ohne-ozean-berliner-unternehmen-zuechtet-fische-und-gemuese-fuer-den-weltmarkt/
Die Webseite: Bitte Überschrift anklicken.

Samstag, 6. Dezember 2014
Die EinDollarBrille – ein gemeinnütziger Verein in Erlangen macht sie möglich

Rund 150 Millionen Menschen leiden laut einer WHO-Studie unter einer Fehlsichtigkeit, die mit einer einfachen Sehhilfe behoben werden könnte. Diese Menschen leben häufig von weniger als einem US-Dollar am Tag und ihnen fehlt das Geld, sich eine herkömmliche Brillen zu kaufen. Diese Menschen können nicht arbeiten, Kinder und Jugendliche können nicht in die Schule gehen und nichts lernen. Der dadurch entstehende Einkommensverlust wird auf rund 120 Mrd. US-Dollar pro Jahr geschätzt. Das entspricht ziemlich genau dem Betrag, der jährlich weltweit in Entwicklungshilfe investiert wird.
Unser Ziel: Wir möchten 150 Millionen Menschen auf der Welt mit Brillen versorgen – Menschen, die von einem Dollar oder weniger am Tag leben und bis heute keinen Zugang zu Brillen haben. Unsere Lösung: Die EinDollarBrille. Sie besteht aus einem leichten, flexiblen Federstahlrahmen und fertigen Gläsern aus Kunststoff, die einfach eingeklickt werden. Die EinDollarBrille kann von den Menschen vor Ort selbst hergestellt und verkauft werden. Der Materialpreis liegt bei rund 1 US Dollar, der Verkaufspreis bei 2-3 ortsüblichen Tageslöhnen. Die EinDollarBrille - Hilfe für 150 Mio. Menschen. Die Arbeit unserer Organisation wird zu großen Teilen von unseren ehrenamtlichen Mitarbeitern getragen. Wir sind ein tolles Team von Menschen aus den verschiedensten Fachbereichen.
Die Webseite: Bitte Überschrift anklicken.
Wie es dazu kam: www.eindollarbrille.de/ueber-uns/kurze-entwicklungsgeschichte.html

Dienstag, 18. November 2014
What the Hell is Going on at the Supermarket in Brazil?!

Zur Schweinerei bitte die Überschrift anklicken.

Dienstag, 30. September 2014
Fahrzeuge mit Druckluftantrieb

Der Citycar „AirPod“ hat keine schädlichen Emissionen, eine Spitzengeschwindigkeit von 80 Stundenkilometern und bietet Platz für drei Erwachsene und ein Kind.
„Das 2,13 Meter lange und 275 Kilogramm leichte Kleinfahrzeug ist mit einem 300 Bar-Kompressor ausgestattet. Mit dem sieben Kilowatt starken Zweizylinder-Motor wird eine Spitzengeschwindigkeit von 80 Stundenkilometer und eine Reichweite von 120 Kilometern erzielt. In der auch mit einem Motorradführerschein fahrbaren Vier-Kilowatt-Version hingegen sind es 45 Stundenkilometer bei ebenfalls 120 Kilometern Reichweite … Je nach Art der Betankungstechnik belaufen sich die Fahrtkosten im Stadtverkehr zwischen 0,50 und 1,50 Euro je 100 Kilometer Wegstrecke. ‚Der CO2-Ausstoß fällt im Vergleich zu traditionellen Fahrzeugen mit ähnlicher Motorleistung drei Mal niedriger aus und die Emission von Stickoxiden liegt bei Null‘ … Abgas aus dem Fahrzeug … ist wegen der effektiven Filtertechnik sogar sauberer als die Druckluft, die hineingesteckt wird.“
Quelle und der ganze Bericht: Bitte Überschrift anklicken.

Freitag, 26. September 2014
Welt ist längst voller guter Alternativen

Die Welt ist längst voller guter Alternativen zu den überholten Zwängen unseres neoliberalen Wirtschaftssystems. Hier die zehn wichtigsten Ideen in Kürze (es gibt noch sehr viel mehr), versehen mit weiterführenden Links: Bitte Überschrift anklicken.

Sonntag, 21. September 2014
Pestizidfreie Zukunft

„Vom 22. August bis 5. September in einer kleinen Gemeinde im Südtiroler Vinschgau … eine richtungsweisende Volksabstimmung statt: Die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Mals stimmten darüber ab, ob der Einsatz chemisch-synthetischer Pestizide künftig im Gemeindegebiet unter Berufung auf das Vorsorgeprinzip zum Schutz der Gesundheit untersagt werden soll. Mals würde somit zur ersten pestizidfreien Gemeinde Italiens. Trotz Drucks durch die im Obervinschgau einflussreiche konventionell wirtschaftende Obstbauindustrie war das Bürgerbegehren erfolgreich – sehr sogar! Wie die Bürgerinitiative Hollawint meldete, haben über 75 Prozent der Wählerinnen und Wähler den Vorschlag der Volksbefragung mit Ja beantwortet – einem Ja, das sich gegen Ackergifte und für eine pestizidfreie Zukunft auspricht. Die hohe Wahlbeteiligung von mehr 69 Prozent macht das Ergebnis besonders aussagekräftig … Einige verwandte, beispielhafte Projekte gibt es bereits:
In Neu Wulmstorf bei Hamburg möchte die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zum Beispiel Pestizide aus dem Gemeindegebiet verbannen und ihren Heimatort somit zur erste pestizidfreie Gemeinde Deutschlands machen. Wie das Hamburger Abendblatt berichtete, soll das Thema Mitte September im nächsten Bau, Planung- und Umweltausschuss behandelt werden.
Das Dorf Vallarsa in der norditalienischen Provinz Trient ist aufgrund eines Gemeinderatsbeschlusses vom März 2014 die erste Gemeinde Italiens, in der grundsätzlich nur biologischer Anbau erlaubt ist. Nach dem Verursacherprinzip »Wer verschmutzt, zahlt!« müssen Landwirte, die sich für konventionellen Anbau entscheiden, selbst für Folgekosten aufkommen.
Die Zukunft wird pestizidfrei sein, oder sie wird nicht sein!“
Quelle: Bitte Überschrift anklicken.

Donnerstag, 18. September 2014
Ein Supermarkt ohne Verpackungsmüll

„Verpackungsmüll ist grauenvoll, wenn man überlegt, wie unnütz er oft ist“ … seit geraumer Zeit werden auch Bioprodukte aufwendig als Marken entwickelt, in bunte Plastiktütchen gefüllt und sind oft nur noch mit einem Label von konventionellen Lebensmitteln zu unterscheiden … Die Wiederentdeckung unverpackter Ware ist ein Phänomen der Großstadt. Und sie ist ein Kind ihrer Zeit. Immer weniger Menschen erschaffen heute etwas mit ihren Händen, die Arbeit findet zwischen Smartphone und Computerbildschirm statt. Vielleicht ist gerade deshalb der Hunger nach Feierabend groß, noch etwas anzufassen, etwas zwischen den Fingern zu spüren.
Quelle und Artikel: Bitte Überschrift anklicken.

Dienstag, 2. September 2014
Heilpflanze Cannabis

Wie in Deutschland ist das als Rauschmittel auch in Israel verboten. Aber als Heilmittel darf Cannabis eingesetzt werden. Die ZDF-außendienst-Reporterin Anja Roth hat ein besonderes Altenheim besucht, in dem die Bewohner mit Cannabis therapiert werden. Und sie war auf der größten Cannabis-Farm des Landes in Tikkun Olam. Cannabis gibt Bewohnern im Altenheim Lebensqualität zurück. Vor 20 Jahren begann ein Altersheim im Kibbutz Naan mit dem Einsatz von Cannabis zur Schmerzlinderung. Mittlerweile kann es auch bei der Krankheitstherapie helfen. Israelischen Wissenschaftlern gelang es, den Bestandteil Tetrahydrocannabinol (THC), der Rauschzustände auslöst, zu isolieren. So ist es möglich, Präparate anzubieten, die nur den Wirkstoff Cannabidiol (CBD) enthalten. CBD wirkt entzündungshemmend, entkrampfend und angstlösend und bietet sich so besonders in der Therapie von Multipler Sklerose, Arthritis, Parkinson und psychischen Erkrankungen wie einer posttraumatischen Belastungsstörung an. „Ich hatte sehr schwierige Nächte – mit vielen Albträumen aus meiner Kindheit während des Holocaust. Cannabis aber gibt mir Ruhe und Ausgeglichenheit, mir geht es viel besser“, berichtet Moshe Roth. Auch die anderen Bewohner des Altenheims bestätigen, dass sie dank der Cannabis-Produkte wieder an Lebensqualität zurück gewonnen haben. Israel will Vorreiter-Rolle für medizinischen Cannabis einnehmen. Insgesamt konsumieren in Israel mehr als 10.000 Patienten täglich legal Cannabis, allerdings nur auf ärztliche Anordnung. Für einen Großteil des Anbaus und der Herstellung verantwortlich ist die Farm Tikkun Olam, was übersetzt so viel bedeutet wie „Rettung der Welt“.
Quelle: hwww.3sat.de/mediathek/?mode=suche&query=cannabis
Sendung: www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/weltspiegel/sendung/br/israel-marihuana-100.html
Die Quelle in Israel: www.tikun-olam.info
Ein Videobericht - zu finden weiter unten auf der Seite unter „Weltspiegel News“: Bitte Überschrift anklicken.

Montag, 16. Juni 2014
Der ärmste und vorbildlichste Staatspräsident der Welt

» Uruguays Präsident Jose Mujica: Er spendet sein Gehalt, lässt hunderte Waisenkinder in seinem Haus leben und fährt einen klapprigen Käfer - der bescheidenste Präsident der Welt. Er wird der ärmste Präsident der Welt genannt. Dabei verdient Uruguays Präsident José Mujica, genannt "El Pepe" (der Pepe), mit umgerechnet 12.500 US-Dollar extrem gut, nicht nur für die Verhältnisse Uruguays. Nur behält er das Geld gar nicht: 90 Prozent seines Gehalts spendet er an wohltätige Organisationen, behalten tut er gerade mal 800 Euro … „Ich muss mich nicht als Präsident verkleiden. Ich bin, wer ich bin" … Arm fühlt er sich nicht, er empfindet das Fehlen von Besitz als Freiheit. "Ich bin nicht arm. Vielmehr ist derjenige arm, der nur arbeitet, um ein aufwendiges Leben zu führen und stets nach noch mehr strebt." … Vor wenigen Tagen hat Mujica die zum Amt des Präsidenten gehörende, luxuriöse Sommer-Residenz für 100 syrische Waisenkinder geöffnet. Eine symbolische Geste, die "alle Länder dieser Welt motivieren soll, Verantwortung für diese Katastrophe zu übernehmen", wie seine Frau erklärte. Ein besonders genialer PR-Zug im mehrfachen Sinne, denn als persönliche Gäste des Präsidenten müsste normalerweise die Staatskasse für alle Bedürfnisse der Kinder aufkommen. Fast ein ironischer Seitenhieb auf die tausende Dollar schweren Staatsempfänge der westlichen Länder. Dieser Schritt ist vor allem eine Botschaft an die Welt. Über 2 Million Syrer sind derzeit auf der Flucht und Deutschland ist die einzige große Industrienation, die sich diesen Menschen bisher geöffnet hat - der Libanon hat 1 Million Flüchtige aufgenommen, Jordanien 600,000 aufgenommen, die Türkei 700,000, Deutschland 5,000 Brasilien 2,000. Die USA gerademal 31. «
Der ganze Bericht: Bitte Überschrift anklicken.

Samstag, 7. Juni 2014
Die Vollgeld-Initiative

Ein Anfang: Die Vollgeld-Initiative des Vereins „Monetäre Modernisierung“ (MoMo) – Schweiz.
„Eine der Hauptursachen der Finanzkrise ist den meisten Menschen gar nicht bewusst - die eigenmächtige Herstellung von elektronischem Geld auf unseren Konten durch die Banken. Die Vollgeld-Initiative will erreichen, dass nur die Nationalbank Geld herstellt, so wie es die Bundesverfassung eigentlich vorsieht. Vor über hundert Jahren verbot das Stimmvolk den Banken, Papiergeld zu drucken, weil die Gelderzeugung der Obhut des Bundes entglitten war und die Geldmenge aus dem Ruder lief. Aus denselben Gründen muss heute der praktisch unbegrenzten Herstellung von elektronischem Geld durch die Banken ein Ende gesetzt werden. Vollgeld hat grosse Vorteile: der Schweizer Franken wird das sicherste Geld der Welt, Finanzblasen und Inflation werden verhindert und die Geldschöpfung kommt wieder uns Bürgerinnen und Bürger zugute, jährlich um einige Milliarden.
Ziele:
1. Allein die Nationalbank stellt künftig elektronisches Buchgeld her.
2. Banken dürfen selbst kein eigenes Giralgeld mehr erzeugen, sondern nur noch das Geld verleihen, das es schon gibt.
3. Neues Vollgeld bringt die Nationalbank in der Regel durch schuldfreie Übergabe an Bund, Kantone oder die Bürgerinnen und Bürger in Umlauf.“
Die Webseiten: www.vollgeld-initiative.ch und http://vollgeld.ch

Simon Chen, Slampoet und Spoken Word-Autor, Zürich:
"Banken kreiien virtuelles Geld, das es nicht gibt.
Banken leihen Geld aus, das es nicht gibt.
Banken machen Gewinne mit Geld, das es nicht gibt.
Banken verschulden sich mit Geld, das es nicht gibt.
Das gibts doch nicht!!"

Christian Felber, Mag.phil. Publizist, Mitinitiator und Autor des gleichnamigen Buches Gemeinwohl-Ökonomie: "Geld sollte zu einem öffentlichen Gut werden. Das bedeutet an erster Stelle, dass die Spielregeln der Geldordnung demokratisch beschlossen werden. Ich schlage die Abhaltung kommunaler Geldkonvente vor, in denen alle Bürgerinnen und Bürger die Spielregeln mitbestimmen können, sodass Geld dem guten Leben und dem Gemeinwohl dient."

Niko Paech, Professor am Lehrstuhl für Produktion und Umwelt, Universität Oldenburg: "Die Vollgeldreform ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Postwachstumsökonomie. Um die ökologisch ruinöse Wachstumstumsorientierung europäischer Konsumdemokratien zu durchbrechen, ist ein anderes Geldsystem vonnöten. Dazu zählt auch, die willkürliche Giralgeldschöpfung der Geschäftsbanken zu unterbinden.“

Kritik: Wird die Nationalbank als alleinige "Geldmaschine" nicht von gesellschaftlichen Kontrollinstanzen und Fachgremien wirkungsvoll bei ihren Aktivitäten beobachtet, begleitet und gemaßregelt, können sich äußerst unliebsame Ergebnisse einstellen.

Samstag, 31. Mai 2014
Tee-Rebellen

Unilever hatte vor vier Jahren in Südfrankreich eine Fabrik geschlossen. Doch die Arbeiter blieben, besetzten das Werk. Nun gibt der Konzern nach – und zahlt den Rebellen mehrere Millionen Euro.
Nach 1336 Tagen Arbeitskampfhaben die 76 Beschäftigten des Tee-Fabrikanten Fralib vom Unilever-Mutterkonzern 20 Millionen Euro zur Gründung einer Genossenschaft erstritten und damit ihre Arbeitsplätze gesichert. Seit September 2012 hatten die Arbeiter ihr Werk besetzt, um dagegen zu protestieren, dass Unilever seine Produktion der Tee-Marken Lipton und Elefant von Gémenos nach Polen verlegt. Die Arbeiter hatten das Gelände Tag und Nacht nicht verlassen. Sie wechselten sich bei der Bewachung der Fabrik ab, um zu verhindern, dass das Unternehmen unbemerkt die aschinen abbauen könnte. Während all der Jahre hatten die Arbeiter medienwirksam auf ihre Situation aufmerksam gemacht und waren in Frankreich zum Symbol im Kampf gegen Jobverlagerung geworden. Sogar ein Maskottchen, ein riesiger Elefant aus Pappmaschee, hatten sie bei ihren Protesten dabei. Die Übereinkunft nach dem jahrelangen Konflikt sieht demnach vor, dass Unilever 19,26 Millionen Euro bezahlt. Mit dem Geld wollen die Arbeiter ihre Genossenschaft in Schwung bringen. Gewerkschaftsangaben zufolge sollen 300.000 Euro in die Instandsetzung der Produktionseinrichtungen gehen, 250.000 Euro sollen in neue Technologien investiert werden. Weitere 1,52 Millionen Euro sind demnach als Betriebskapital der Genossenschaft vorgesehen, 200.000 Euro für die Rekrutierung von Führungspersonal, 50.000 Euro für Marketing und die Entwicklung einer neuen Marke und 500.000 Euro für die Weiterbildung der Beschäftigten.
Die Geschehnisse "sollten all jenen Hoffnung machen, die dafür kämpfen, ihren Arbeitsplatz zu sichern", erklärte Thierry Pettavino, der beim französischen Gewerkschaftsbund CGT für die Region Bouches-du-Rhône im Süden des Landes zuständig ist. Die Arbeiter hatten Unilever parallel zur Fabrikbesetzung auch mehrfach verklagt. Unilever hatte drei Jahre lang jegliche Gespräche verweigert. Erst vor wenigen Monaten hatte der Konzern dann seine Haltung geändert.

Freitag, 9. Mai 2014
Soziale Alternative zu Amazon

buch7.de: Alle Bücher, CDs, DVDs, ebooks
„Willkommen beim Buchhandel mit der sozialen Seite. Mit 75% unseres Gewinns fördern wir soziale, kulturelle und ökologische Projekte.
Das waren bisher ca. 5-10% des Umsatzes (d.h. des Preises der verkauften Bücher). Die genaue Höhe hängt von der Geschäftsentwicklung ab. Es bleibt uns im Durchschnitt mehr Geld für Spenden, wenn Sie mehrere Bücher auf einmal bestellen oder per Lastschrift bezahlen. Wir alle sind begeisterte Leser, diskutieren regelmäßig über Bücher und des öfteren schon war darüber gesprochen worden, dass Buchhändler eine tolle Tätigkeit wäre. Und dann plötzlich war sie da: die Verbindung von Sozialem und Wirtschaftlichem, die Idee eines Buchhandels mit sozialer Seite. Unsere Geschichte seit der Gründung findet sich in unserem Blog sowie der Beschreibung der geförderten Projekte. Wir würden uns freuen, wenn Sie es uns ermöglichen, diese Geschichte erfolgreich weiterzuschreiben! Unser Spendenmodell hat Potenzial, viele Millionen an Spenden zu erzeugen, und wir kriegen das Geld auch unter. Es liegt also an euch und den vielen anderen Buchkäufern in Deutschland, Österreich und der Schweiz, mit ihrem Buchkauf ohne Mehrkosten etwas Gutes zu tun. Wir stehen bereit und kümmern uns im Hintergrund darum, dass alles läuft :-)“. buch7.de nutzt Ökostrom für Webserver, Backups und Verwaltung.
Mehr Infos auf www.buch7.de/static/blog
buch7.de gehört zu den besten Alternativen für Amazon. Zur Webseite bitte Überschrift anklicken.

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