Zukunftsforum 2016

Berichterstattung
Vorabbericht in der SZ-FFB: „Die Spur des Geldes“.
Ein Kurz-Video, das Einblicke in das Tagesgeschehen des 6.11. gibt, von Ute Kuhlmann.
Der SZ-FFB-Bericht: „Der Traum von einer gerechten Welt“.
Fotostrecke unten auf der Seite.

Aus Email-Grüßen von Gästen:

„Oh perfekt!
So ein schönes Programm! DANKE !!!!“ – Dagmar Berkenberg, Asylhelferkreis
„Ich fand, dass es ein guter und gelungener Tag war. Ja, ich fand`s richtig gut!“ – Folker Dangers, München
„… heute nachmittag war ich ja Gast im Zukunftsforum und vom Hauptvortrag samt Diskussion wieder eimal ziemlich beeindruckt, insbesondere von dem momentanen Gefühl der Hilflosigkeit. Den Augenblick will ich nutzen, um Ihnen mal Dank zu sagen für Ihren steten Einsatz um die vielseitige und rechtzeitige Information zu den vielen Veranstaltungen, die gerade auch im Landkreis interessant sind … Ihre Arbeitsfreude: einfach anerkennenswert!“ – Klaus Lindhuber, Campo Limpo
Zuerst möchte ich mich sehr herzlich bedanken, dass wir mit unserer Clownsnummer mit dabei sein durften. Uns Spieler_innen hat es viel Freude bereitet bei Euch zu sein und wir werden bei Gelegenheit die Clownsnummer etwas „verfeinern“. Die besten Wünsche und Grüße! Herzlichst, Katharina
Hallo zusammen, habe jetzt die Bilder vom Sonntag zu einem kurzen Video verarbeitet. Mit besten Grüßen Ute Kuhlman
Ich fand insgesamt Eure Tagung super organisiert. Besonder hat mir gefallen, dass auch die syrischen MigrantInnen dabei waren. Die Mischung von politischen und kulturellen Angeboten fand ich spannend. Wenn ich einen Verbesserungs-Vorschlag machen darf: die späte Gesprächsrunde war ein wenig abgetrennt vom Programm. Viele Gäste waren schon weg. Vielleicht sollte man eher weniger Gespräche anbieten, oder sie kürzer hintereinander legen. Ansonsten war ich begeistert von Eurer Tagung und freue ich auf die nächste! Schöne Grüße an das ganze Team, Sonja
Vielen Dank für die wunderschöne Abschlusserklärung, nicht nur für den Text von Konstantin Wecker. Ansonsten großes Kompliment für die Organisation. Beste Grüße, Willi Dräxler

Abschlusserklärung des Zukunftsforums am 6.11.16



Sehr geehrte Gäste des Bunten Finale-Abends:
Das Sozialforum Amper begrüßt euch alle sehr herzlich.
Es war ein gelungener Tag. Prof. Kreiß analysierte die wenig erbauliche Realität unserer Gesellschaft und machte uns Mut, indem er über Wege sprach, wie unsere Zukunft auf demokratische und friedliche Weise zu verbessern sei. In vier Gesprächskreisen diskutierten wir das prekäre Leben vieler unserer Mitbürger und loteten Möglichkeiten aus, welche konkreten Schritte wir hier und heute machen können, um unsozialen Politikern Beine zu machen und selbst bzw. in Gemeinschaft mit anderen an einer gerechten Zukunft zu arbeiten. Und das mit Lust, Spaß und Engagement.

Wir zitieren aus einem Liedtext des zu Recht gelobten Musiker Konstantin Wecker, der sich darin den auf unserem Zukunftsforum aufgeworfenen Fragen angenommen hat:
...
Kann es denn sein, dass nur noch Banken und Konzerne
das Sagen haben ...
Was ist passiert? Wie konnte es so kommen?
Hat man uns jedes Recht auf Mitsprache genommen?
So mancher lebt im Überfluss und sperrt sich ein
und wird bald mehr als überflüssig sein.
Drum schützen sie sich mit Privat-Armeen.
Sie haben aufgehört zu fühlen und zu sehen.
Die Gier nach Macht hat ihnen alles das geraubt,
an was ein Mensch sich klammert, was er glaubt,
was er voll Sehnsucht tief im Herzen trägt ...

nur leider kaufen sie sich unsre Erde
und unser Land mit protziger Gebärde
und machen sich an schönsten Flecken breit
und rauben denen, die seit langer Zeit
das Land mit andern teilen
das Recht, dort weiter zu verweilen,
nur weil die ärmer sind, auch oft verlieren
und nicht mit Lebensmitteln spekulieren ...

Ja, es ist nun wirklich an der Zeit,
etwas zu tun gegen die Ungerechtigkeit,
gegen ein abgewrackt korruptes System,
das kein Problem löst, denn es selbst ist das Problem,
das eine Welt geschaffen hat, die alles das zerstört,
was seit Anbeginn zu uns gehört,
nämlich mit allen jenen mitzufühlen,
die ungehorsam sind und zwischen allen Stühlen
aufrecht gehen und nicht nach unten treten
und dabei nicht verlogen um Erlösung beten
und mit jenen, die für unser Wohlergehen
unser´n Müll aufsammeln unbesehen ...
kein System ist festgeschrieben in Gestirnen,
alles nur erdacht in unvollkomm´nen Hirnen ...
Und drum müssen wir uns wieder neu erdenken,
uns vernetzen, uns mit uns beschenken,
nicht gewaltvoll, doch gewaltig an Ideen,
ohne Führer doch zusammenstehen,
niemand muss sich an Befehle binden,
und so wollen wir die Welt uns neu erfinden,
ohne Gier und ohne Herrschaft, ohne Zwang,
werden wir zusammen EIN Gesang,
denn was wir woll´n ist nicht zu viel verlangt,
haben erst die Liebelosen abgedankt,
ach Freunde pfeifen wir auf alles, was man uns verspricht,
auf Gehorsam und auf sogenannte Pflicht,
was wir woll´n ist kein Reförmchen und kein höhrer Lohn,
was wir woll´n ist eine
REVOLUTION!

Ja, eine friedfertige, eine empathische, eine soziale und eine ökologische Revolution –
keine der Pegida-Sympathisanten und Demokratieverächter, derFremdenhasser, Lügenamigos und rechtsgewickelten Nationalpatrioten.
Nein, eine Revolution der solidarisch denkenden und mitfühlenden Menschen jedweder Herkunft, jedweder sexuellen und religiösen Ausrichtung, Menschen guten Willens und Mutes.
Was wir wollen, ist eine Demokratisierung der gefährdeten Demokratie – hier und überall.
Anfangen müssen wir damit bei uns und mit uns.
Dazu gehört, die Ausgrenzung von Menschen fremder Herkunft nicht zuzulassen.
Eingezäunt, auseinanderdividiert und untertänig wie die bekannten drei Affen, die nichts hören, sehen und sagen wollen, verlieren wir nicht nur unsere Mitmenschlichkeit, sondern auch unsere Zukunft.
Wenn es so etwas wie eine Leitkultur gibt, dann ist unsere die des Humanismus. Und der kennt nur offene Arme, offene Münder, offene Augen, offene Ohren und vor allem offene Herzen.

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Bildergalerie:


Bühnenaufbau


Aufbau-Checkliste


Stand von Help Liberia


Stand der Griechenlandsolidarität


Stand der Griechenlandsolidarität


Frau Berkenberg vom Asylhelferkreis spricht


Grußwort der Stadt: 3. BM, Karin Geissler


Syrische Köchinnen stellen ihr Mittagsmenü vor


Essensausgabe


Essenszeit


Vortrag von Prof. Christian Kreiß


Videoaufnahmen


Nachmittagsruhe


Nachmittagsruhe


Clownerie


Breakdance


Breakdance


Breakdance


Saxophonist David Jäger


"Die Bakels" im Einsatz


Getränkeausgabe


Musiktheater von Stephan Lanius


Abendkonzert mit Donas Elo


Abendkonzert mit Donas Elo und Band


Gesprächskreisforderung


Gesprächskreisforderung


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